Liebe unterm Tannenbaum
31.12.2007
Wie in den letzten Jahren sollte es auch an diesem Weihnachtsfest eine Andacht geben. Für diejenigen, die den Heilig Abend alleine verbrachten, ebenso wie für alle, die diesen Tag gerne einmal etwas anders begehen wollten.
Einziger Unterschied zu sonst: Moderation, Lesungen, Musikvorträge und alle anderen sichtbaren und unsichtbaren Beiträge kamen von uns. Der Jugend des Bezirkes Recklinghausen.

Die Liebe war das zentrale Thema der diesjährigen Heilig Abend-Andacht. Nach einigen Wochen der Vorbereitung und wohl auch des Stresses war es endlich soweit. Um 16 Uhr traffen sich schon einige der Akteure in  der Kirche Herten-Westerholt. Die Farben schwarz und rot dominierten alles, denn schließlich hatte man sich zur Feier des Tages abgesprochen, was angebracht wäre.
Nachdem Beamer und Laptop funktionierten, alle Tische am richtigen Ort standen und die Mikros befestigt waren, konnte es losgehen. Um 17 Uhr begann unser Ältester Eduard Nieland die Andacht mit Gebet und erklärte danach, die Jugend habe sich diesmal bereit erklärt die Andacht zu gestalten, er selbst habe die Vorbereitungen verfolgt und sei angetan von dem Engagement, mit dem gearbeitet wurde. Doch viel mehr durften unsere Amtsträger auch nicht sagen. Durch den restlichen Abend führte unsere Moderatorin, die als einzige immer wieder die Stille durchbechen durfte, um etwas Neues anzukündigen.
Zur Einstimmung  gab es ein Adagio in g-moll für Violine und Orgel, vorgetragen von Jenny Jendral und Philipp Kujath zu hören. Weiter ging es mit der Lesung des Lukas-Evangeliums sowie einem anschließenden Kommentar (>> zum Download <<), in dem unter anderem die besondere Rolle der Engel aufgegriffen und erläutert wurde. Mitten hinein erklang eine Variante der "Stillen Nacht" des kleinen Jugendchors, der zwar stimmenmäßig nicht so gut besetzt war, wie am Adventskonzert, die Wirkung jedoch nicht verfehlte. Im Anschluss gab es dann einen "Liebesbrief von Gott", eine Präsentation (>> zum Download <<) in der einzelne Bibelzitate zu einem Brief zusammengefasst wurden indem uns unser Vater, allmächtiger Gott schrieb, wie sehr er uns liebt. Abgerundet wurde der Vortrag durch das Stück "La Nuit" für Orgel, Violine und Cello, letzteres gespielt durch Kevin Jendral.
Der letzte Wortbeitrag ging in Gedichtform (>> zum Download <<) auf die Oberflächlichkeit und fehlende Liebe zwischen den Menschen ein: es traffen sich die Liebe, die Zufriedenheit und der Traum zusammen mit der Wahrheit um etwas zu finden, was das Zusammenleben der Menschen schöner gestaltet. Letztendlich taten sie sich dann mit der Hoffnung, der Demut und dem Glück zusammen, da sie nur miteinander den Menschen helfen konnten.
Den Schlusspunkt setzte Bezirksjugendbeauftragter Evangelist Hebestreit mit einem Gebet. Nach dem gemeinsamen Abschlusslied "Stille Nacht" ging es dann für alle nach Hause zum heimischen Tannenbaum, jedoch nicht, ohne zuvor noch einen kleinen Zettel mit guten Wünschen mitzunehmen.